geschrieben von Kathi
Freitag, 28. März 2014

Ich habe „Ja!“ gesagt. Nicht zu meinem Freund, der hat mich noch nicht gefragt, aber zu meiner Freundin. „Klar, ich fühle mich geehrt! Ich bin gern deine Trauzeugin!“ Lara (Name von der Redaktion geändert, um niemandem die Überraschung zu nehmen) hat mich völlig überrascht mit ihrer Frage. Und so langsam fange ich an, zu begreifen, was ich mir da eingebrockt habe. Anfangs dachte ich, ich würde einfach zur Hochzeit neben ihr stehen, in einem eleganten Kleid und meine Unterschrift leisten. Klar, noch ein paar Hochzeitsspiele und den Junggesellinnenabschied organisieren, das hatte ich im Hinterkopf. Kann ja so schwer nicht sein. Oder doch?

Nun rückt der Hochzeitstermin immer näher, die Hochzeitsvorbereitungen laufen auf Hochtouren, die Sonne lacht (ab und zu) und mit ihr freuen sich die Hochzeitspaare, denn die Saison hat begonnen. Also schnell einen Termin für den Junggesellinnenabschied finden, denn dieser muss ja noch vor der Hochzeit stehen und natürlich ebenso perfekt werden wie die Hochzeit selbst. Eigentlich bin ich schon viel zu spät dran. Nur noch zwei Monate bis zur Hochzeit und etwas weniger bis zum Junggesellinnenabschied.

Junggesellinnenabschied planen? Ideen? Tipps?

Lara hat mir zum Glück eine Liste mit allen Freundinnen gegeben, die sie gern dabei hätte. Zum Glück? Hm, es stehen so 20 Namen drauf… Einen Junggesellinnenabschied mit zwanzig Mädels, die sich nicht kennen und die ich nicht alle kenne? Na gut, wenn ich Glück habe, können eh nicht alle am selben Termin. Ich habe eine Doodle-Liste erstellt (super einfach und übersichtlich) mit möglichen Terminen für den Junggesellinnenabschied und habe verschiedene Uhrzeiten und Ganztages-Termine einbezogen. Denn bis jetzt habe ich noch gar keinen blassen Schimmer, wohin die Reise eigentlich gehen soll und wie lange sie dauern soll.

Ich kenne Lara ganz gut, aber so richtig gut nun auch wieder nicht. Hätte ich doch bloß in den letzten Jahren genauer hingehört, wenn sie von anderen Hochzeiten und Junggesellinnenabschieden erzählt hat. Ich weiß, dass sie sich nicht zum Hampelmann machen möchte und auch nichts gegen einen Wellnesstag hätte. Ich fände eine entspannte Bridal Shower perfekt, aber das ist ihr nicht aufregend genug. Also bis auf eine peinliche Clubtour steht uns eigentlich alles offen. Noch dazu, weil wir in der Hauptstadt wohnen. Und da ist bekanntlich alles möglich. Wir werden sehen, welche Ideen mir für den Junggesellinnenabschied einfallen werden...

Jetzt warte ich erst einmal darauf, ob sich alle bei meiner ersten Umfrage beteiligen. Bei 20 Mädels werde ich sicher der einen oder anderen noch eine Erinnerungsmail schreiben dürfen.

Bis zum nächsten Teil von Laras Junggesellinnenabschied!

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